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Der Turm: Fugen dicht gemacht
Steine bröckelten, Gefahr war im Verzug - vor allem für Passanten. Viele Turm-Steine waren lose, Mauerwerksfugen nachzubessern. Inzwischen sind die Arbeiten bereits fertig.
ERSTER BAUABSCHNITT: DER TURM | |
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Art der Arbeiten: |
Umfassende Fassadensanierung |
Kosten insgesamt: |
rd. 700.000 Euro |
Start: |
Anfang 2009 |
vorauss. Abschluss: |
Ende 2009 |
Unterstützung: |
Spenden, kirchliche Mittel |
Die Gerüste für die Arbeiten am Turm sind weg, der erste Bauabschnitt fertig. Nur das Gerüst für die Arbeiten am historischen Fenster steht noch, die Maßnahmen an der Turmfassade sind aber wie geplant abgeschlossen.
Gerade der Turm ist als hoch aufragender Bauteil der (Ver)Witterung besonders ausgesetzt. Und auch das Glockengeläut beansprucht den Turm in besonderer Weise. Es verwundert also nicht, dass das Mauerwerk hier besonders stark geschädigt ist. Problematisch ist zum einen die unterschiedliche Materialqualität: Ursprünglich wurde für den Bau von St. Reinoldi Ruhrsandstein verwendet. Bei späteren Reparaturarbeiten verwendete man Sandstein anderer Herkunft. Wir haben es beim Turm daher mit ganz unterschiedlichen Erhaltungszuständen zu tun. Hinzu kommt, dass frühere Reparaturen auch unterschiedlich intensiv durchgeführt wurden: Teilweise wurde Mauerwerk im Laufe der Zeit nur oberflächlich "geflickt" - man hat Werksteine zum Teil nur mit vorgeblendeten Steinplatten "ersetzt".
Wie sich weiter herausgestellt hat, war auch die Verfugung in einem schlechten Zustand, wodurch das Mauerwerk noch an Stabilität verlor. Risse im Fugenmörtel oder bereits herausgefallene Mörtelpartien öffnen die Wand zusätzlich für Feuchtigkeit und beschleunigen damit die Verwitterung. Dem wird nun durch den ersten Bauabschnitt ein gründlicher Riegel vorgeschoben: Fugen wurden erneuert, Abplatzungen und lose Steine sowie einfache Verblendungen durch "richtiges" Mauerwerk ersetzt.
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Ganze Steine waren aus der Turmfassade herausgefallen - eine Sanierung war dringend nötig. |
Offene Fugen, abgeplatzte Steinoberflächen – je intensiver der Turm untersucht wurde, desto mehr Schäden wurden sichtbar. |
